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Dirigat:

Isabel Koch-Schmid           KLANG Mittenägeri

Patrizia Samaniego             Vocal Emotions, Baar

Maria Ott                               Jodelchörli Ägeri hell

Jonas Gassmann                 Peter und Paul Chor, Oberägeri

Marianne Minder                 Young Voices, 

                                               Jugendensemble der  Musikschule Unterägeri         

Yvonne Theiler  Wuttke     Stärnechor und Stars der  Musikschule Unterägeri                                                               

Alois Iten                               Bauten    

Norbert Hanke                     Technik

Dagmar Sutter                     Organisation

Corina Hollenstein              Organisation

Fabia Budnick                      Moderation

          -lichen Dank an all die vielen fleissigen Helfer

Am 9. Juni um war es wieder soweit.

Im Birkenwäldli in Unterägeri fand die vierte Ägeritaler Chorserenade statt. 

 

Seit 2012 wird in Unterägeri alle zwei Jahre die Ägeritaler Chorserenade durchgeführt. Im malerischen Birkenwäldli umgeben von See und Bergen präsentieren sich jeweils Chöre aus dem Ägerital sowie ein Gastchor aus einer anderen Zuger Gemeinde. In verschiedenen Stilen und Sprachen besingt man den Sommer. Wehmütig und ausgelassen, poppig und volkstümlich, auf Englisch und Schwiizertüütsch oder in gar exotischeren Idiomen.

 

Auch diesmal verlieh der Mix der teilnehmenden Chöre dem Anlass seinen besonderen Reiz. Aus Baar zu Gast war der Chor „vocal emotions“ welcher den Abend stimmig mit "Here comes the Sun" von den Beatles eröffnete. Es folgte "The Summer of '69“ von Bryan Adams, begleitet von Martin Nef an der Gitarre. Und damit war man mitten im Thema!

 

Aus dem Ägerital zeigten sich so unterschiedliche Chöre wie sie sonst nirgends gemeinsam auftreten. Das Jodelchörli Ägeri Hell trat in einer Vierer-Formation auf und berührte das Publikum so mit seinem innigen Gesang, dass es rundum ganz ruhig wurde. 

 

Mit dem Liebeslied "Bellezza, mia cara" besang der Chor Peter und Paul aus Oberägeri das Dolce far’ niente.Dann erklang, passend zu einer Serenade, das Lied "Abend wird es wieder". Ein altes Studentenlied, "Das Gläschen, das muss wandern", rundete ihren Auftritt ab und brachte uns wieder ins Hier und Jetzt.

 

Es folgte Klang Mittenägeri und das Publikum lauschte zuerst einem spirituellen Gesang aus Burkina Faso. Mit Balus Ode an die Gemütlichkeit ging es heiter und leicht weiter.

 

Die Formation Young Voices setzte mit dem „Je veux“ von Zaz einen besonderen Akzent und versetzte das Publikum mit den Soloeinlagen von Cydney Hartwell und Valentino Reimann in Erstaunen. Man wünscht sich, dass die jungen Leute unbedingt weiter machen. Aus ihren Reihen kam auch unsere charmante junge Moderatorin Fabia Budnick. Souverän führte sie die Chöre und das Publikum durch den Abend.

 

Und schliesslich glitzerten die jungen Sterne vom Stärnechor der Musikschule Unterägeri. Unter anderem führten die fünfzig Kinder im Alter zwischen fünf und dreizehn Jahren das afrikanische Regen-Lied „Makumanaa“ auf. Dazu braucht es natürlich Gummistiefel. Und das war eine Ansage; - wie sich später herausstellte. 

 

Nach dem individuellen Auftritt der einzelnen Chöre stand das grosse Finale mit allen Sängern und Sängerinnen als Gesamtchor auf dem Programm. Doch vorher sollte es zu einer dramatischen Wende kommen. Angekündigt durch rasch aufziehende, düstere Wolken brach plötzlich ein heftiges Gewitter los und es wurde finstergrau und regnete in Strömen. Publikum und Sänger flüchteten hastig unter die nächsten erreichbaren Dachvorsprünge. Mit grossen Augen rätselte man „Wie weiter?“. Mit einem Mal horchte man auf, suchte, und erblickte unter tropfenden Regenschirmen Ägeri Hell, deren ruhiger Jodel den Geist in dieser nassen Hektik wieder sammelte. 

 

Darauf gab Isabel Koch-Schmid das Zeichen und alle 130 Sänger und Sängerinnen, Erwachsene und Kinder, drängten sich nass und frierend unter die Plane der Bühne und legten los. Zuerst unisono und afrikanisch, dann mehrstimmig mit „Summer Nights“ aus dem Musical Grease, mit „Vem kan segla“ aus Schweden und „Un poquito Samba“. Der Chor kam schnell in Fahrt und das Publikum machte begeistert mit. Einige Zuhörerinnen sangen und tanzten mit uns das ganze „Summer Nights“ – ein Zuhörer begleitete uns bei „Vem kan segla“ Zeile für Zeile. Es war ein super Gemeinschaftserlebnis! Wir können es nur empfehlen.

 

Für Klang Mittenägeri

Dagmar Sutter und Corina Hollenstein